Krankenhausinzidenz in Málaga geht weiter zurück – 7-Tage-Inzidenz zieht leicht an

Die Provinz Málaga ist seit heute wieder auf Risikostufe 1 – kein Covid-Pass mehr für Gastronomie

Krankenhausinzidenz in Málaga
In der Krankenhäusern der Provinz Málaga werden immer weniger Corona-Patienten behandelt

7-Tage-Inzidenz in Málaga steigt im Wochenvergleich

Für die Provinz Málaga wurden heute 427 Positivgetestete gemeldet. Am Mittwoch der Vorwoche lag die Zahl der Neuinfizierten bei 399. Die 14-Tage-Inzidenz, die die Anzahl der Neuinfektionen an Covid-19 in den letzten 14 Tagen je 100.000 Einwohner abbildet, ist im Vergleich zur Vorwoche minimal von 501 auf 497 gefallen. Im gleichen Zeitraum ist die 7-Tage-Inzidenz von 169 auf 220 Positivgetestete je 100.000 Einwohner gestiegen.

Krankenhausinzidenz in Málaga weiter rückläufig

In den Krankenhäusern der Provinz Málaga wurden heute nur noch 251 Patienten gemeldet (Vorwoche: 321). Auf den Intensivstationen liegen derzeit 24 Patienten (Vorwoche: 32). Der Anteil der Corona-Patienten im Verhältnis zur Gesamtzahl der zur Verfügung stehenden Betten auf den Intensivstationen ist auf 7,6 Prozent gefallen (Vorwoche: 10,2 Prozent). Gestorben sind in der Provinz Málaga seit Pandemiebeginn in Verbindung mit dem Corona-Virus 2.242 Personen (Vorwoche 2.217).

Corona Risikostufe 1

Obwohl die 7-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen wieder etwas zugelegt hat, wurde die gesamte Provinz Málaga mit ihren sechs Gesundheitsbezirken Serranía, Costa del Sol, Málaga, Guadalhorce, La Vega und Axarquía auf Corona-Risikostufe 1 runtergestuft. Das haben die Gesundheitsexperten der Provinz Málaga gestern beschlossen.

Die Maßnahme ist am heutigen Mittwoch in Kraft getreten. Allerdings sind mit der Herabstufung keine Lockerungen etwa bezüglich der Öffnungszeiten und Kapazität im Handel und in der Gastronomie verbunden.

Bereits am gestrigen Dienstag wurde der obligatorische Covid-Pass für den Besuch von Restaurants und Bars in Andalusien abgeschafft.

14-Tage-Inzidenzen in den Gemeinden der Provinz Málaga

Für die nachstehend aufgeführten Gemeinden der Provinz Málaga wurden am heutigen Mittwoch folgende Werte für die 14-Tage-Inzidenz ermittelt:

Antequera (624), Alhaurín de la Torre (619), Alhaurín El Grande (326), Coín (355), Casares (286), Manilva (243), Estepona (399), Fuengirola (291), Mijas (355), Marbella (295), Benahavís (77), Istán (263), Ojén (174), Monda (145), Torremolinos (409), Benalmádena (491), Ronda (568), Rincón del la Victoria (585), Algarrobo (794), Nerja (1.032), Torrox (602) und Vélez Málaga mit Torre del Mar (1.072).

In der Provinzhauptstadt Málaga liegt die 14-Tage-Inzidenz jetzt bei 527 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner.

Fallzahlen für Andalusien

Für Andalusien wurden heute 2.168 Positivgetestete gemeldet (Mittwoch der Vorwoche: 2.272). Die 14-Tage-Inzidenz ist seit dem 9. Februar von 593 auf heute 493 Positivgetestete je 100.000 Einwohner gefallen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im gleichen Zeitraum leicht von 193 auf 187 je 100.000 Einwohner zurückgegangen.

Im Hinblick auf die 14-Tage-Inzidenz lauten die Werte für die acht andalusischen Provinzen, Stand heute: Almería (791), Córdoba (634), Jaén (612), Málaga (497), Granada (491), Huelva (488), Cádiz (381) und Sevilla (358).

Bezüglich der Krankenhausbelegung durch an Covid-19 erkrankte Patienten in Andalusien ist diese im Wochenvergleich von 1.712 auf 1.278 Patienten gefallen. Im gleichen Zeitraum hat auch die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Corona-Patienten abgenommen, von 201 auf 151.

Gestorben sind in der Region seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Corona-Virus 12.666 Menschen (Vorwoche: 12.441).

Inzidenzen gehen in Spanien weiter zurück

In Spanien notiert die 14-Tage-Inzidenz heute bei 1.060 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner (9. Februar: 1.692). Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 380 (Vorwoche: 605).

In der Bundesrepublik Deutschland hat die 7-Tage-Inzidenz laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) im Wochenvergleich von 1.451 auf 1.401 Infizierte je 100.000 Einwohner nachgegeben. Experten sehen nach Wochen steigender Inzidenzen in Deutschland jetzt eine Trendwende der Omikron-Welle.

In Österreich ist die 7-Tage-Inzidenz innerhalb einer Woche wieder etwas gefallen, von 2.542 auf 2.356. In der Schweiz bestätigen die aktuellen Zahlen die Trendwende. Im Wochenvergleich ist die 7-Tage-Inzidenz deutlich von 2.372 auf jetzt 1.687 zurückgegangen

Deutschland, Österreich und die Schweiz gelten ohne Ausnahmen aus spanischer Sicht aktuell und bis einschließlich 20. Februar 2022 als Risikogebiete. Aus deutscher Sicht gilt Spanien weiterhin als Hochrisikogebiet.

Quellen: Junta de Andalucía, Gobierno de España – Ministerio de Sanidad, Diario SUR, Europa Press, RKI, AGES, BAG

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