Mehr als zwei Jahre nach der Schließung der traditionsreichen Ferienresidenz Residencia de Tiempo Libre im Osten Marbellas steht nun fest, wer die Anlage künftig betreiben wird.
Den Zuschlag erhielt der Hotelkonzern Grupo El Fuerte aus Marbella, der sich in der öffentlichen Ausschreibung des andalusischen Wirtschafts- und Finanzministeriums gegen die Hotelkette Barceló durchsetzte.
El Fuerte beteiligte sich über die firmeneigene Gesellschaft Ritusa S.A., die im Fünf-Sterne-Hotel El Fuerte Marbella ansässig ist. Mit einem jährlichen Pachtgebot von 5,02 Millionen Euro übertraf das Unternehmen die Mindestanforderung um rund 25 Prozent und lag deutlich vor Barceló, das nur 4,1 Millionen Euro bot.
Der Zuschlag gilt zunächst provisorisch für 75 Jahre, mit Option auf eine Verlängerung auf 99 Jahre. Innerhalb von drei Jahren soll der Hotelbetrieb wieder aufgenommen werden – also spätestens im Jahr 2029.
Von der Verlustquelle zum Wirtschaftsfaktor
Laut Wirtschaftsministerin Carolina España ist das Projekt ein Beispiel für die neue Strategie der andalusischen Regierung, ungenutzte öffentliche Immobilien in Wert zu setzen: „Nach Jahren der Verluste wird das Gelände endlich wieder Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand nach Marbella und Málaga bringen.“
Als Vorbild nannte die Ministerin die frühere Residencia de Tiempo Libre de Cádiz, die inzwischen von der Hotelgruppe Q-Hotels zu einem erfolgreichen Vier-Sterne-Komplex umgebaut wurde und rund 500 Arbeitsplätze bietet.
Quellen: Diario SUR, Málaga HOY


















































