In Andalusien sind über 70 Prozent der über 12-Jährigen geimpft

Die Region erreicht damit das erste selbstgesetzte Impfziel. Spanien ist Impfweltmeister

Impfsituation Andalusien und Spanien
Eines der wichtigsten Impfzentrum in der Provinz Málaga ist der Kongresspalast in der Provinzhauptstadt.
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Impfen ohne Pause in Andalusien und Spanien

Über siebzig Prozent der Andalusier über 12 Jahren sind inzwischen gegen Covid-19 geimpft. Andalusien hat damit den ersten Meilenstein zur Bewältigung der Coronavirus-Krise erreicht. „Wir haben uns dieses Ziel gesetzt, und wir haben es erreicht“, beglückwünschte sich der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno auf seinem Twitter-Account. Dennoch müsse man nun weitermachen. „Es ist notwendig, den Prozentsatz zu erhöhen, damit der Schutz gegen die Varianten des Virus größer ist“, sagte Moreno.

Spanien ist Impfweltmeister in Europa

In Gesamt-Spanien sehen die Zahlen ähnlich aus. Das Land hat 33,4 Millionen Menschen mit mindestens der ersten Dosis des Impfstoffs geimpft, das sind mehr als 70 Prozent der Bevölkerung. 28,6 Millionen Menschen sind zweimal geimpft worden, was mehr als 60 Prozent der Bewohner entspricht. Damit nähert sich das Land dem von der Regierung gesetzten Ziel, bis zum Ende des Sommers 70 Prozent der Bewohner geimpft zu haben. Europaweit steht Spanien mit seiner Impfquote an der Spitze, kein anderes europäisches Land hat mehr Menschen mit beiden Dosen geimpft als Spanien.

Impfsituation Andalusien
Quelle: Our world in data.

Quelle: Antena 3, La Opinion de Málaga.

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3 BEMERKUNGEN

  1. Sehr geehrtes Team von costadelsol-online, ich werte ein erneutes Löschen dieses Kommentars wie auch vorherige Löschungen meiner Kommentare als Eingeständnis, dass Sie zwar keine evidenten Gegenargumente liefern können, aber aus politischen Gründen zur Desinformation der Bevölkerung beitragen (müssen)!
    Gibraltar hat im Gegensatzt zu Spanien schon 100% der Leute zzgl. spanischer Pendler geimpft. Also wäre Gibraltar der „Europameister“…
    Es ist aber ein Wahnsinn, was da mit uns angestellt wird und die Menschen wegen massiver Desinformation noch freiwillig mitmachen. Gibraltar wurde quasi zu 100% durchgeimpft, die 14 Tage Inzidenz beträgt 985,9 (Stand 8.8.21). Hier in Spanien haben 93,4% die erste und 90,3% beide Spritzen erhalten in der Gruppe über 40 Jahren und die Inzidenen dümpeln immer noch über 250 rum. Andere weitgehendst durchgeimpfte Länder zeigen ähnliches. Warum begreift denn fast keiner, wie wir hier für politische Ziele zumindest über die sehr geringe Wirksamkeit der sogenannten Coronaschutzimpfung belogen werden? Von den extremen Nebenwirkungen und den vielen Toten in zeitlichem Zusammenhang mit der „Impfung“ rede ich noch nicht mal!

    • Hallo Herr Schott, dass wir einige Ihrer Kommentare nicht veröffentlicht haben liegt vor allem daran, dass diese sich im Kern ihrer Aussage wiederholen: Sie sind Impfskeptiker und möchten unsere Leser in diese Richtung informieren.

      Wir respektieren Ihre Meinung zum Thema Impfungen. Unser Portal soll jedoch keine Plattform für politische Diskussionen zum Thema Corona und/oder Corona-Impfungen sein. Diese Diskussion wird ja in den sozialen und vielen anderen Medien ausgiebig geführt. Costa del Sol Online möchte sich daran nicht beteiligen.

      Ein weiteres Argument für das Nichtveröffentlichen sind verdrehte Zahlen und Fakten Ihrerseits. Zwei Beispiele: Sie behaupten, die Impfquote in Gibraltar läge bei quasi 100%. Das ist aber nicht der Fall, denn tatsächlich wurde auf Gibraltar keineswegs nur die eigene Bevölkerung versorgt, sondern viele spanische Pendler, die täglich zum Arbeiten nach Gibraltar kommen. Quelle: https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-gibraltar-inzidenz-impfquote-impfung-1.5362937.
      Zum anderen behaupten Sie, „in Spanien hätten mittlerweile 90,3% beide Spritzen erhalten in der Gruppe über 40 Jahren und die Inzidenzen dümpeln immer noch über 250 rum”. Dem ist kaum der Fall bei einer aktuellen 7-Tage-Inzidenz von unter 200, mit dem Wissen, dass der Großteil der Betroffenen zwischen 12 und 25 Jahre alt ist. Fakt hingegen ist, dass durch die Impfungen die Zahl der Personen, die an Corona gestorben sind, enorm zurückgegangen ist. Lediglich Impfskeptiker hat es öfter hart getroffen. Sie mussten Ihre Skepsis mit dem Tod bezahlen.

      Unstrittig ist, dass die Impfungen nicht in Gänze vor einer Infektion schützen. Sie mindern aber deutlich das Infektionsrisiko und bei einer Infektion schwere Krankheitsverläufe und eben auch Todesfälle. Unter seriösen Virologen gilt es erwiesen, dass das Risiko einer Impfung deutlich geringer ist, als das Gesundheitsrisiko bei einer Corona-Erkrankung.

      Schließlich schreiben Sie: „von den extremen Nebenwirkungen und den vielen Toten in zeitlichem Zusammenhang mit der “Impfung” rede ich noch nicht mal!” Von vielen Toten im Zusammenhang von einer Corona-Impfung kann ja wohl kaum die Rede sein. Da wäre eine seriöse Quellenangabe schon hilfreich.

      Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir es jetzt dabei belassen möchten. Kommentare zu anderen Themen veröffentlichen wir gerne.

  2. Hallo Herr Zeidler, herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort!
    Ich verstehe sehr wohl, dass Sie hier keine Plattform für Diskussionen rund um Corona bieten möchten, aber Sie beteiligen sich allein schon dadurch am Thema, weil Sie nur einseitig die politisch vorgegeben Meinung in Ihren Artikeln vertreten. Sie könne diesen Post auch gerne löschen, weil Sie das Thema nicht fortführen wollen, wenn Sie in Ihrer letzten Antwort die falschen Behauptungen, ich würde Zahlen „verdehen“ entsprechend korrigieren. Mittlerweile pfeifen es ja schon die Spatzen vom Dach (Welt, Focus, Bild…), dass die Geimpften das Virus genauso weitergeben wie Ungeimpfte. Gerne dürfen Sie auch via Email antworten, die Adresse ist ja beigefügt.
    Ich bin auch nur in sofern ein Impfskeptiker, dass ich zwar etliche für mich sinnvoll erscheinende Impfungen erhalten habe, aber bei den aktuellen zumindest aus zeitlichen Gründen sehr oberflächlich getesteten Präparaten die Nutzen-/Risikobewertung ganz klar negativ für die Impfkampagne ausfällt, wie allmählich immer eindrucksvoller nachvollziehbar wird.
    Sie merken an, dass meine Zahlen verdreht seien und begründen das dankbarer Weise mit einem Artikel aus der Süddeutschen Zeitung(SZ), die mit den gleichen Zahlen operiert. In Gibraltar gibt es 33691 Einwohner, abzüglich ca. 10% Kinder unter 12 verbleiben somit 30322 Einwohner (Ü12), die geimpft werden konnten. Geht man davon aus, dass alle Impfstoffe mit zwei Gaben verwendet wurden (anderenfalls kämen bei der Rechnung noch mehr Pendler raus), so wurden 39366 Erstdosen und 39141 Zweitdosen (ZD)verabreicht. Die SZ berichtet von mehr als 8000 Pendlern, die auch damit geimpft wurden. Somit ergibt die simple Rechnung bei 100%iger Impfung der impfbaren Bevölkerung Gibraltars:
    39141 ZD – 30322 Ü12 = 8819 zusätzliche Impfungen (Pendler)
    Das entspricht also durchaus der Angabe der SZ. Dennoch räume ich einige wenige Impfskeptiker und natürlich Personen ein, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen durften, wobei diese Gründe derzeit mit hohem Druck zugunsten der Impfung extrem in den Hintergrund gedrängt werden. Dennoch zeigt das Ergebnis eindrucksvoll, dass hier nahezu alle Menschen über 12 Jahren zwei Spritzen erhalten haben, auch wenn die rechnerisch nirgends begründete Zusammenfassung der SZ suggeriert, es seien „deutlich weniger“ als 100% vollständig geimpft!
    Der aufmerksame Leser der SZ kann feststellen, dass am 25.7.21 lediglich 8 Personen und am 24.7.21 lediglich 1 ohne „vollständigen Impfschutz“ gemeldet wurden. Ausser den 254 aktiven Fällen von Einwohnern sind aber auch 27 Fälle von reisenden Personen aktiv gemeldet, die durchaus großteils ohne „vollständigen Impfschutz“ sein können. Also ist der Anteil der vollständig geimpften Einwohnern in Gibraltar an den Erkrankungen sicher nicht ganz 100%, aber zumindest extrem hoch!
    Ihr zweites Beispiel von „verdrehten Zahlen“ ist ebenso einfach mit dem offiziellen Bulletin der spanischen Gesundheitsbehörde zu verifizieren, das Ihnen ja wohl sehr geläufig ist. Nimmt man z.B. das Bulletin 439 auf Seite 7, so ergeben sich die spanisch relevanten 14 Tage Inzidenzen (342,7 [40-49] + 304,1 [50-59] + 267,3 [60-69] + 213,81 [70-79] + 287,89 [>80]) / 5 = 283,16 im Mittel der >40jährigen. Laut ’spainenglish.com‘ sind 90,3% dar >40jährigen voll geimpft und Sie wollen mir doch wohl beileibe nicht weismachen, dass sich genau nur das restliche Zehntel Ungeimpfte gesucht und zusammengefunden haben, um sich untereinander anzustecken!
    Als Quelle für den letzten Satz nenne ich hier einfach mal den Sicherheitsbericht aus Deutschland des Paul-Ehrlich-Instituts (682 Tote), der ja leider nur die abgenickten Todesfälle listet und man von einer extremen Dunkelziffer ausgehen muss. Ferner die bekannte Site ourworldindata.org. Dann kann man hochrechnen, dass bis jetzt knapp 40000 Meldungen über offizielle Todesfälle an den Folgen der Impfung weltweit vorliegen und die hohe Dunkelziffer noch ein vielfaches davon erwarten lässt.
    Ich hoffe, ich konnte Ihnen hier mit den offiziellen Quellen meine angeblich „verdrehten“ Zahlen darlegen und würde mich freuen, wenn Sie auch mal einen Artikel abseits der politischen Ziele ausarbeiten würden, so wie jetzt allmählich auch einige große deutsche Zeitungen umschwenken! Es ist für mich eine Qual zuzusehen, wie die Menschen wegen einseitiger Berichterstattung keine Chance auf eine korrekte Risikobewertung haben (danach kann immer noch jeder, der es will, sich impfen lassen). Insbesondere trifft es jetzt die jüngeren Leute, die noch heftiger auf die Präparate reagieren.

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