Schneefall in Málaga
Das Tiefdruckgebiet „Ingrid“ hat der Provinz Málaga am Samstag ein ausgeprägt winterliches Bild beschert.
Nach mehreren Tagen mit Regenfällen und deutlich gesunkenen Temperaturen hat es in zahlreichen Gebirgszügen geschneit.
Die Schneefallgrenze lag bei rund 800 bis 900 Metern und sorgte für seltene Winterlandschaften sowie für Einschränkungen und besondere Vorsicht auf einigen Bergstraßen.
Betroffen waren vor allem die wichtigsten Gebirgssysteme im Landesinneren und im Westen der Provinz Málaga. Die Sierra de la Maroma in der Axarquía präsentierte sich in ihren höheren Lagen vollständig schneebedeckt – ein Anblick, der sogar von der östlichen Küste aus sichtbar war.
Auch in der Sierra de las Nieves, der Sierra Blanca, der Sierra Bermeja – insbesondere im Bereich Los Reales de Estepona – sowie in höheren Abschnitten der Sierra de Marbella und der Sierra de Tejeda wurden Schneemengen registriert.
Meteorologen führen das Phänomen auf das Zusammenspiel von kalter Höhenluft, Niederschlägen und Westwind zurück, wodurch Schnee für Málaga-Verhältnisse in vergleichsweise niedrigen Lagen gefallen ist.
Zwar war das Ereignis angekündigt, dennoch gilt es als ungewöhnlich nach mehreren Wintern mit überdurchschnittlich milden Temperaturen.
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Schneefallgrenze bei 800 bis 900 Metern
Der Wetterexperte José Luis Escudero erklärte, die Schneefälle hätten sich im erwarteten Rahmen bewegt. „Die Schneefallgrenze lag bei etwa 800 bis 900 Metern“, so Escudero, der betont, dass die wichtigsten Gebirgsmassive der Provinz flächendeckend betroffen seien.
Zugleich weist er darauf hin, dass solche Episoden in den vergangenen Jahren seltener geworden sind – eine Folge der insgesamt wärmeren Winter im aktuellen Klimakontext.
In den nahe gelegenen Ortschaften selbst kam es überwiegend nicht zu nennenswerten Schneemengen.
In Ronda fiel zwar Schnee, dieser blieb jedoch nicht im Stadtgebiet liegen. Die umliegenden Höhenzüge rund um die Schlucht El Tajo zeigen sich jedoch in einem vollständig winterlichen Erscheinungsbild, mit schneebedeckten Gipfeln und Hängen, die von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar sind.
Der Wintereinbruch steht im Zusammenhang mit einer instabilen Wetterlage, die seit Mitte der Woche anhält.
Das Tief „Ingrid“ brachte in Teilen der Serranía de Ronda, der Axarquía sowie in den Bergen der westlichen Costa del Sol Niederschlagsmengen von über 50 Litern pro Quadratmeter. An der Küste und im Guadalhorce-Tal fielen die Regenfälle hingegen ungleichmäßiger aus.
Die aktuelle Entwicklung der Wetterkarten deutet darauf hin, dass die instabile Wetterlage auch am Montag, den 26. Januar sowie im weiteren Verlauf der Woche anhalten könnte.
Quellen: Diario SUR, Málaga HOY, Opinion de Málaga


























































