Corona Aktuell: Inzidenzen sinken weiter – über 50-Jährige bis Ende Mai durchgeimpft

Die Lage in den Krankenhäusern der Provinz Málaga ist praktisch unter Kontrolle. Zahl der Corona-Patienten fällt auf den niedrigsten Stand seit 9 Monaten.

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Corona Aktuell
32 Prozent aller Bürger der Provinz Málaga haben eine erste Impfdosis erhalten. Aktuell werden die Jahrgänge bis 1969 benachrichtigt.

Zahl der aktiven Fälle in der Provinz Málaga unter 4.000

Für die Provinz Málaga wurden heute 147 Positivgetestete gemeldet. Die 14-Tage-Inzidenz, die die Anzahl der Neuinfektionen an Covid-19 in den letzten 14 Tagen je 100.000 Einwohner abbildet, ist im Vergleich zur Vorwoche leicht zurückgegangen, von 132 auf nunmehr 126. Im gleichen Zeitraum hat die 7-Tage-Inzidenz minimal von 58 auf 57 Positivgetestete je 100.000 Einwohner nachgegeben.

Unterdessen ist die Corona-Lage in den Krankenhäusern der Provinz Málaga praktisch unter Kontrolle: Die Zahl der stationär betreuten Corona-Patienten liegt heute bei 106. Am 18. Mai waren es 121. Weniger als 106 Patienten wurden zuletzt vor 9 Monaten gezählt. Auf den Intensivstationen hat sich die Zahl der Patienten (19) nicht verändert.

Die Zahl der aktiven Fälle ist in der Provinz Málaga auf jetzt 3.957 Infizierte gefallen. Am Dienstag der Vorwoche lag dieser Wert noch bei 5.131. Seit Pandemiebeginn sind in der Provinz Málaga 1.644 Menschen in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben.

Inzidenzen in den Gemeinden

Für die nachstehend aufgeführten Gemeinden der Provinz Málaga wurden am heutigen Dienstag folgende Werte für die 14-Tage-Inzidenz ermittelt: Antequera (140), Alhaurín de la Torre (100), Alhaurín El Grande (134), Coín (40), Casares (58), Manilva (152), Estepona (164), Fuengirola (62), Mijas (128), Marbella (119), Benahavís (90), Ojén (236), Torremolinos (104), Benalmádena (146), Ronda (47), Rincón del la Victoria (144) Algarrobo (168), Nerja (80), Torrox (50) und Vélez Málaga mit Torre del Mar (114). In der Provinzhauptstadt Málaga liegt die 14-Tage-Inzidenz jetzt bei 122 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner.

Fallzahlen in Andalusien

Für Andalusien wurden heute 1.011 Positivgetestete gemeldet. Die 14-Tage-Inzidenz ist seit dem 18. Mai von 169 auf 165 Positivgetestete je 100.000 Einwohner gefallen. Die 7-Tage-Inzidenz ist hingegen in den vergangenen sieben Tagen von 75 auf 76 Positivgetestete je 100.000 Einwohner gestiegen.

Im Hinblick auf die 14-Tage-Inzidenz lauten die Werte für die acht andalusischen Provinzen, Stand heute, wie folgt: Huelva (247), Granada (233), Sevilla (217), Jaén (212), Málaga (126), Córdoba (125), Cádiz (102) und Almería (82).

Bezüglich der Krankenhausbelegung durch an Covid-19 erkrankte Patienten in Andalusien ist diese im Wochenvergleich von 976 auf 899 Patienten zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum ist auch die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Corona-Patienten von 270 auf 242 gesunken. Gestorben sind in der Region seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Corona-Virus 10.001 Menschen.

Unter 50-Jährige werden ab Juni geimpft

Unterdessen wurden in Andalusien bis heute knapp 17 Prozent der Bürger per Doppeldosis immunisiert. In der Vorwoche lag diese Zahl noch bei 15 Prozent. Eine erste Dosis haben inzwischen 34,5 Prozent der Bürger erhalten. Vor sieben Tagen lag dieser Wert bei 31 Prozent.

In der Provinz Málaga sind jetzt 15,4 Prozent der Bevölkerung immunisiert (Vorwoche: 13,5 Prozent) während gut 32 Prozent zumindest eine Dosis erhalten haben (Vorwoche: 28,5 Prozent).

In Andalusien werden aktuell die Jahrgänge bis 1969 benachrichtigt. Im Juni sind dann die unter 50-Jährigen an der Reihe. Ab 7. Juli sollen dann die unter 40-Jährigen eine Erstimpfung erhalten. Sollten Sie zu den Jahrgängen 1962 bis 1969 beziehungsweise 1952 und älter gehören, können Sie im Internet auf der Seite ClickSalud+ einen Termin für die Erstimpfung machen. Voraussetzung dafür ist, dass man ordnungsgemäß beim Gesundheitssystem in Andalusien angemeldet ist.

Wer bereits beide Impfdosen verabreicht bekommen hat, kann einen Impfpass beziehungsweise ein Impfzertifikat beantragen, welches zum Beispiel bei Reisen in andere EU-Staaten als Nachweis für die Immunisierung gegen Covid-19 dient.

Österreich im Inzidenz-Vergleich vorn

In Spanien notiert die 14-Tage-Inzidenz jetzt bei 128 Positivgetesteten je 100.000  Einwohner (Vorwoche: 152). Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 58 (Vorwoche: 73). Zum Vergleich: in der Bundesrepublik Deutschland beträgt die 7-Tage-Inzidenz laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) 58 Infizierte je 100.000 Einwohner (Vorwoche: 79). In Österreich liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 49 (Vorwoche: 62). In der Schweiz ist dieser Wert im Wochenvergleich von 91 auf 60 zurückgegangen.

Quellen: Junta de Andalucía, Diario SUR, Málaga Hoy, RKI, AGES, BAG

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2 BEMERKUNGEN

  1. Recht herzlichen Dank Herr Zeidler für Ihre regelmäßige Veröffentlichung der Zahlen rund um Covid-19. Man sollte sich unbedingt damit beschäftigen, denn ob man will oder nicht jeder von uns ist davon direkt betroffen, denn sie werden uns als Grundlage für die oft nicht nachvollziehbaren politischen Maßnahmen verkauft.
    Ich muss Sie dennoch wieder auf Ihren alten Fehler hinweisen, dass für die aktuelle Fallzahl unbedingt die Anzahl der Verstorbenen subtrahiert werden muss, d.h. die aktuelle Fallzahl ist nicht 3957 sondern über 41% geringer, nämlich 2313.
    Begründung: die Verstorbenen waren bis zu ihrem Tod noch aktive Fälle und müssen damit auch aus der Anzahl der aktiven Fälle herausgenommen werden. Zu vermuten, dass ein Verstorbener in die Anzahl der Gesundeten aufgenommen wird ist eher zynisch! Wenn Sie der Meinung sind, die Zahl der Toten würde separat geführt und damit die kumulierte Fallzahl bei jedem Toten reduziert würde, dann wäre das statistisch gravierend falsch, weil sich die prozentuale Angabe der Toten ja auf die gesamte Anzahl aller Fälle beziehen muss.
    Also bitte ich Sie, diesen Umstand zu berücksichtigen, vielleicht lässt ja dann irgendwann die massive Angst des einen oder anderen nach, weil die Zahlen gar nicht so bedrohlich hoch sind. Nur einer von 729 Leuten steht derzeit auf der Liste, weil er positiv getestet wurde und von denen wird dann letzendlich nur ein sehr geringer Prozentsatz wirklich krank und noch weniger haben das Risiko mit Covid-19 zu versterben! Man muss sich einfach mal vor Augen halten, wie viele Tote man überhaupt persönlich kannte und wie viele man kannte, die im gleichen Zeitraum nicht mit Covid-19 verstorben sind. Rein statistisch liegen wir hier bei 14 mal mehr mit gewohnten Todesursachen, die keiner in Frage stellt!

    • Hallo Herr Schott, vielen Dank noch mal für Ihren Hinweis. Wir werden die Zahl der an oder mit dem Corona-Virus verstorbenen künftig in der ausgewiesenen Statistik berücksichtigen. Da allerdings bei weitem nicht alle Corona-Infektionen statistisch erfasst wurden, dürfte die Dunkelziffer hier noch weitaus höher liegen. Eine “massive Angst” vor dem Corona-Virus können wir zumindest aktuell nicht erkennen. Im Gegenteil: die Menschen sind derzeit sehr zuversichtlich, dass es bald, vor allem Dank der Impfungen, gelingt, die Pandemie in der Griff zu bekommen.

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